Pressemitteilungen

26.04.2017

Konzert Mendelssohns „Lobgesang“ in der Raitenhaslacher Klosterkirche am 25.06.2017 zum Lutherjahr .

Mit einem der bedeutendsten Werke Mendelssohns in einer der schönsten Klosterkirchen Bayerns möchte der euregio oratorienchor mit seinem Dirigenten André Gold auch einen Beitrag zum Lutherjahr leisten. Am Sonntag, den 25.06.2017 um 18 Uhr, als Abschluss des Raitenhaslacher Klostermarktes, führen Chor, Orchester und Solisten Mendelssohns Sinfonie-Kantate „Lobgesang“ op.52 auf. Neben dem Orchester Cappella Istropolitana, Bratislava – bekannt durch viele naxos CD-Aufnahmen – mit dem Gold auch in Bratislava unter Schirmherrschaft des Präsidenten schon musizierte, konnten hervorragende Solisten, Eva Schinwald (Sopran), Sonja Bühling (Mezzosopran) und Michael Birgmeier (Tenor) gewonnen werden. Michael Birgmeier begeisterte erst kürzlich in Burghausen als Evangelist in Bachs Johannespassion im Rahmen des Eröffnungskonzertes der Nachtstücke. Sonja Bühling pflegt u.a. eine rege Konzerttätigkeit, z.B.  Brucknerhaus Linz, Wiener Konzerthaus, Rokokosaal Augsburg und arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Josef Wallnig, August Haltmayer, Hans Graf, Helmuth Rilling (Stuttgarter Bachwoche) sowie Stefan Vladar. Eva Schinwald ist dem Publikum bereits durch Aufführungen im Landkreis bekannt und begeisterte u.a. beim Mendelssohns Elias in der Basilika. Mendelssohn stellte  die biblischen Texte für sein opulentes Werk aus der deutschen Übersetzung der heiligen Schrift von Luther – bekanntlich 1455 von Guttenberg gedruckt  – für seine Symphonie selbst zusammen. Daher schrieb er auch auf  dem Titelblatt seiner Komposition ein Zitat Luthers: „Sondern ich wöllt alle künste, sonderlich die Musica, gern sehen im dienst des der sie geben und geschaffen hat.“  Er dirigierte am 24. Juni 1840, damals als Leiter des Gewandhausorchesters, seine Gutenberg-Kantate zur Einweihung des neu errichteten Gutenberg-Denkmals. Tags darauf folgte u.a. die Uraufführung der Symphonie-Kantate Lobgesang op. 52 in der Leipziger Thomaskirche, der einstigen Wirkungsstätte Bachs, dessen großer Verehrer er war. Das Publikum war begeistert von der neuen Komposition und es folgten viele Konzerte im Ausland. Viele Musikkenner vergleichen den „Lobgesang“ mit Beethovens 9. Sinfonie, besteht es ja ähnlich aus einem symphonischen Anfangsteil Nr.1 (mit drei zusammengefassten Sätzen) und dem Finale mit Gesang (Nr. 2-10). Kritiker mögen behaupten, dass sich zwei Gattungen „Sinfonie und Kantate“ in der Komposition vereinen und vielleicht das Werk sogar „spalten“. Jedoch sind die Motive so dicht verbunden, dass eine Trennung kaum möglich ist. Ganz im Gegenteil, das Eingangsmotiv der Symphonie wird zum krönenden Ruf des Chores: „Alles was Odem hat lobe den Herrn“ und begleitet den Zuhörer bis zum Schluss. Zu Beginn der Nr. 7: „Die Nacht ist vergangen, der Tag aber herbeigekommen“ wird das zentrale geistliche Thema  vorgestellt – ein gütiger Gott, der die betrübte Menschheit aus „Not“ und „schwerer Trübsal“ (Nr. 3), aus den „Stricken des Todes“ und der „Angst der Hölle“ (Nr. 6) erlöst. Ein sehr österlicher Gedanke, ein Lobgesang auf den Glauben und das Leben, wie auch Robert Schumann in einer begeisterten Rezension feststellte: „Alles Lob über die herrliche Komposition! Was den Menschen beglückt und adelt, finden wir hier beisammen, fromme Gesinnung, Bewusstsein der Kraft, ihre freiste, natürlichste Äußerung; die musikalische Kunst des Meisters, die Begeisterung, mit der er gerade an diesem Werke arbeitete, namentlich da, wo der Menschenchor die Hauptrolle bekommt, nicht weiter in Anschlag zu bringen.“

Zu diesem musikalischen Lobgesang hat der Vorverkauf bereits begonnen. Karten bei Inn-Salzach Ticket sowie beim Anzeiger.

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03.01.2017

Das große romantische Weihnachtskonzert in der Neuöttinger Stadtpfarrkirche
Höhepunkt der Weihnachtskonzerte in Neuötting

Am 6. 01. 2016 findet in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus um 18 Uhr das große romantische Weihnachtskonzert statt. Euregio oratorienchor, Philharmonie Bad Reichenhall und Solistin Eva Schinwald musizieren unter Leitung von Dirigent André Gold. Das Konzept wurde lange vorbereitet, denn GMD Christian Simonis, Chefdirigent der Philharmonie Bad Reichenhall und künstlerischer Leiter der Philharmonischen Weihnacht bat ein Potpourri aus den Chor- Orchesterwerken der romantischen Musikepoche als Weihnachtskonzert zusammenzustellen. Keine leichte Aufgabe daraus ein stimmiges Programm das auch „Raritäten“ beinhaltet zusammenzustellen. Das erste Konzert fand als Engagementkonzert im Theater Bad Reichenhall am 20.12. statt. Nun gastieren die Künstler in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus mit Ausschnitten aus Mendelssohns Oratorien wie, z.B. Elias „Denn er hat seinen Engeln“ oder Paulus „Wachet auf ruft uns die Stimme“ , Teile aus Rheinbergers Weihnachtskantate „Der Stern von Bethlehem“, das zu seinen letzten großen Vokalwerken zählt und fast zeitgleich zu Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ entstand aus der die Zuhörer den berühmten „Abendsegen“ in einer Chorfasssung mit Orchester zu hören bekommen. Ein weiterer Höhepunkt ist das „Intermezzo“ von Pietro Mascagni aus seiner Oper „Cavalleria rusticana“, das auf allen großen Konzertbühnen ein gefragtes Stück ist. Eine Wiederentdeckung sind sicherlich auch die Orchesterlieder „Marienlied“ und „Hat dich die Liebe berührt“ für Sopran und symphonisches Orchester von Joseph Marx, einem der wichtigsten österreichischen Komponisten der Spätromantik des 20. Jahrhunderts, der mit den bedeutendsten Komponisten seiner Zeit befreundet war und die erste Hochschule für Musik gründete. Ein Höhepunkt der Orchestermusik wird sicherlich „Nimrod“ aus „Enigma Variations“ von Edward Elgar, einem bedeutenden britischen Komponisten, sein. Durch die 14 Variationen, die Menschen aus Elgars Umfeld beschreiben, erlangte er seinen internationalen Durchbruch. Ein abwechslungsreiches Konzert also in der gotischen beeindruckenden Stadtpfarrkirche mit großen, bedeutenden Werken und musikalischen Leckerbissen der romantischen Musikepoche. Karten bei den Vorverkaufsstellen von Inn-Salzach Ticket sowie an der Abendkasse.

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21.05.2016

„Die Himmel rühmen – Meisterwerke der großen Chormusik“

Meisterwerke der großen Chormusik mit dem euregio oratorienchor Altötting

Nach dem letzten ausverkauften Weihnachtskonzert in der Stiftspfarrkirche lädt der euregio oratorienchor mit seinem Dirigenten André Gold und der Bad Reichenhaller Philharmonie zu einem weiteren Höhepunkt der Chormusik ein. Mit dem Titel „Die Himmel rühmen“ , Beethovens großer Lobpreis, der auch zu Beginn des Konzerts erklingen wird, erwartet die Zuhörer am Sonntag, den 5.06. 2016 um 16.30 Uhr in der Altöttinger Stiftspfarrkirche ein Konzert mit den „Leckerbissen“ der Chorsinfonik, die man sonst nie in so dichter Folge zu hören bekommt:
Arien und Chöre aus Haydns „Schöpfung“, wie „Vollendet ist das große Werk“ oder „Mit Staunen sieht dies Wunderwerk“ , das „Kyrie“ aus Mozarts großer „c-Moll Messe“ – die wie die h-Moll Messe von Bach zu den bedeutendsten Kompositionen der Musikgeschichte zählt – das „Laudate dominum“ aus seiner Vesper  sowie „Wie lieblich sind deine Wohnungen“ aus dem „Deutschen Requiem“ von Johannes Brahms oder das imposante „Heilig, heilig“ aus Mendelssohns „Elias“.
Zum Träumen laden die zarten, innigen Klänge von Rutters „Magnificat“ ein, begleitet von Harfe und Orchester – daraus „et misericordia“ oder Faurés „Panis angelicus“ in einer Bearbeitung für Sopran, Chor, Orchester und Harfe.
Als Sopranistin konnte Eva Maria Schinwald aus Oberösterreich gewonnen werden, die auch mit solistischen Werken aus den Oratorien zu hören sein wird, darunter „Höre Israel“ aus Elias oder „Laudamus te“ aus der c-Moll Messe. Erstmals wird die Philharmonie Reichenhall auch mit Orchesterstücken, u.a. „Pavane“ von Fauré den festlichen Raum der Stiftskirche mit Musik erfüllen. Schlusspunkt des Konzerts ist das weltbekannte „Halleluja“ aus Händels „Messias“ mit knapp 100 Sängerinnen und Sängern und dem 45köpfigen Orchester.
Der Kartenvorverkauf bei Inn Salzach Ticket sowie dessen Verkaufsstellen hat bereits begonnen. Die Schirmherrschaft hat Landrat Erwin Schneider übernommen. Die Abendkasse für Restkarten sowie der Einlass beginnen um 16 Uhr.

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17.04.2016

„Die Himmel rühmen – Meisterwerke der großen Chormusik“

Selten hört man die „Highlights“ aus den großen Chorwerken mit Orchester in so dichter Folge. „Die Himmel rühmen“ verspricht den Zuhörern  höchsten Genuss u.a. aus den Oratorien „Schöpfung“, „Elias“, der großen c-Moll Messe von Mozart, dem Brahmsrequiem oder aus Rutters Magnificat. Der festliche Raum der Stiftspfarrkirche  unterstreicht die jubelnden und innigen Klänge die mit Händels weltbekannten „Halleluja“ das Konzert beschließen. Der euregio oratorienchor und die Philharmonie Bad Reichenhall sowie die Sopranistin Eva Schinwald aus Österreich laden zu diesem besonderen Konzert am Sonntag, 5.06 um 16.30 Uhr in die Altöttinger Stiftspfarrkirche ein. Der Kartenvorverkauf bei Inn Salzach Ticket hat begonnen. Die Schirmherrschaft hat Landrat Erwin Schneider übernommen. Dirigent ist André Gold. Karten gibt es über Inn-Salzach Ticket bei den bekannten Vorverkaufsstellen, z.B. Buchhandlung Dr. Naue, Fraundorfner, St. Antonius, Burghauer Touristik und Bürgerhaus, RT-Reisen. Es sind noch Karten im Vorverkauf sowie an der Abendkasse ab 16:00 Uhr erhältlich.

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05.01.2016

Festlicher Abschluss der Weihnachtszeit mit Bachs „Weihnachtsoratorium“

Nach zwei sehr erfolgreichen Konzerten in der Stiftskirche Mattighofen und im ausverkauften Theater Bad Reichenhall mit standing ovations laden der euregio oratorienchor und die Philharmonie Bad Reichenhall unter Leitung von Dirigent André Gold am Samstag, 9.Januar 2016 um 18.00 Uhr zu Bach’s Weihnachtsoratorium. Die sechs Kantaten berichten über die Geburt Jesu bis hin zum Erscheinen der drei Weisen. Typisch für Bach die dabei eingesetzten musikalischen Mittel zur Verdeutlichung des Geschehens, sei es in Rezitativen, Arien oder den großen Chören und die herrlichen barocken Trompetenklänge. Dazwischen beruhigen und kommentieren die wunderschönen vierstimmigen Choräle, wie z.B. „Ich steh an deiner Krippen hier. Zu hören sind im Konzert die Kantaten I, „Am 1. Weihnachtstag“ mit dem berühmten Einganschor „Jauchzet frohlocket“, IV, „Am Fest der Beschneidung Christi“ mit der Echoarie „Flößt mein Heiland“, so wie der jazzig anmutenden Tenorarie „Ich will nur dir zu Ehren“, V, „Am Sonntage nach Neujahr“ mit dem anspruchsvollen, virtuosen Eingangschor „Ehre sei dir, Gott, gesungen“ und der VI. Kantate „Am Epiphaniasfest“ mit dem glänzenden Trompetensolo im Eingangschor „Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben“. Als Solisten konnten Bernadette Müller, Nathalie Flessa, Alfons Brandl und Manuel C. Adt gewonnen werden. Sie konzertierten bereits des Öfteren mit der Philharmonie Bad Reichenhall und deren ehemaligen GMD Prof. Christoph Adt und wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Continuo spielt Prof. Hans Christoph Becker-Foss aus Hameln, selbst ein großer Bachkenner. Karten gibt es über Inn-Salzach Ticket bei den bekannten Vorverkaufsstellen, z.B. Buchhandlung Dr. Naue, Fraundorfner, St. Antonius, Burghauer Touristik und Bürgerhaus, RT-Reisen. Es sind noch Karten im Vorverkauf sowie an der Abendkasse ab 17.15 Uhr erhältlich.

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19.11.2015

Festlicher Abschluss der Weihnachtszeit mit Bachs „Weihnachtsoratorium“

Was wäre die Weihnachtszeit ohne das berühmte „Weihnachtsoratorium“ von J. S. Bach? Im feierlichen Rahmen der weihnachtlich geschmückten Stiftspfarrkirche vereinen sich Raum und Musik zu einem besonderen Erlebnis, zu dem der euregio oratorienchor und die Philharmonie Bad Reichenhall unter Leitung von Dirigent André Gold am Samstag, 9.Januar 2016 um 18.00 Uhr einladen. In Zusammenarbeit mit den oberösterreichischen Sängerinnen und Sängern des oratorienchores bereitet sich das Ensemble stimmtechnisch und musikalisch auf die anspruchsvolle Literatur vor. „Die Barockmusik braucht eine besondere Leichtigkeit und Technik und v.a. die Koloraturen dürfen nicht nur ein Ablauf von Tönen sein, sondern brauchen Dynamik und Aussagekraft“, so Gold. Nach dem großen Oratorium „Elias“ in der Basilika gilt es nun diese besondere Technik zu trainieren, die nötig ist, um dem Zuhörer den großen musikalischen Bogen zu zeigen und nicht einem „Tönewirrwarr“ auszuliefern. Uraufgeführt wurde das Werk am ersten Weihnachtsfesttag 1734 „Frühe zu St. Nicolai und Nachmittage zu St. Thomae“ sowie an den folgenden Feiertagen über den Jahreswechsel hinaus. Die sechs Kantaten berichten über die Geburt Jesu bis hin zum Erscheinen der drei Weisen. Typisch für Bach die dabei eingesetzten musikalischen Mittel zur Verdeutlichung des Geschehens, sei es in Rezitativen, Arien oder den großen Chören und die herrlichen barocken Trompetenklänge. Dazwischen beruhigen und kommentieren die wunderschönen vierstimmigen Choräle, wie z.B. „Ich steh an deiner Krippen hier“. Zu hören sind im Konzert die Kantaten I „Am 1. Weihnachtstag“ mit dem berühmten Eingangschor „Jauchzet frohlocket“, IV „Am Fest der Beschneidung Christi“ mit der Echoarie „Flößt mein Heiland“ sowie der jazzig anmutenden Tenorarie „Ich will nur dir zu Ehren“, V „Am Sonntage nach Neujahr“ mit dem anspruchsvollen, virtuosen Eingangschor „Ehre sei dir, Gott, gesungen“ und der VI. Kantate „Am Epiphaniasfest“ mit dem glänzenden Trompetensolo im Eingangschor „Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben“. Als Solisten konnten Bernadette Müller, Nathalie Flessa, Alfons Brandl und Manuel C. Adt gewonnen werden. Sie konzertierten bereits des Öfteren mit der Philharmonie Bad Reichenhall unter dem ehemaligen GMD Prof. Christoph Adt und wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Das Continuo spielt Prof. Hans Christoph Becker-Foss aus Hameln, selbst ein großer Bachkenner. Karten gibt es ab nächster Woche bei INN-SALZACH-TICKET und allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen, z.B. Buchhandlung Dr. Naue, Fraundorfner, St. Antonius, Burghauer Touristik und Bürgerhaus, RT-Reisen, im Internet unter www.inn-salzach-ticket.de sowie telefonisch unter 0180 5 723636. Weitere Informationen auf www.euregio-oratorienchor.de .

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16.10.2015

„Elias“-Ausweichtermin mit intern. renommiertem Orchester

Verschobenes Konzert der Oratorienchöre nun in bester Besetzung unter Leitung von André Gold.

Was lange währt, wird endlich gut. Nach diesem Sprichwort könnte man den Hindernislauf zum nun am Sonntag, den 25.10.2015 um 18 Uhr in der Altöttinger Basilika St. Anna stattfindenden großen Konzert der Veranstaltungsreihe – Musiksommer zwischen Inn und Salzach – als gewonnen betrachten. Nachdem es mit der ursprünglich geplanten Münchner Philharmonie Abstimmungsprobleme gab, was aber durch ein eigens auf die Beine gestelltes Ersatzorchester hätte kompensiert werden können, musste das Konzert am vorgesehenen Termin im September dann kurzfristig wegen Erkrankung des Dirigenten abgesagt werden.

Umso mehr Glück hatten die Organisatoren nun bei der Verpflichtung des Orchesters für den Ersatztermin. Mit dem Kammerorchester Cappella Istropolitana konnte ein herausragendes Ensemble verpflichtet werden, das seit über 30 Jahren rund um den ganzen Globus unterwegs ist, bereits mit international renommierten Künstlern gearbeitet und mehr als 100 CD-Produktionen aufgenommen hat. Sogar mit 2 Platin-CD´s wurde das Orchester ausgezeichnet.

Mit diesem hochkarätigen Ensemble führt nun der euregio oratorienchor Altötting gemeinsam mit dem Münchner Oratorienchor, dem Projektchor Mattigtal, den Altöttinger Kapellsingknaben und der Mädchenkantorei Mendelssohn Bartholdy´s Oratorium „Elias“ unter der Leitung von André Gold auf. Mit allen Sängerinnen, Sängern, Musikern und Solisten werden mehr als 200 Mitwirkende den Altarraum füllen. Ein gewaltiges Ensemble für die großartige Akustik von St. Anna. Als Solisten sind die Lengauer Sopranistin Eva Schinwald, die aus Eggenfelden stammende Altistin Teresa Schnellberger, in der Basspartie der Bariton Georg Gädker und der koreanische Tenor Sung Min Song zu hören.

Infolge des großen Ensembles wurde das Konzert, das ursprünglich in der Stiftspfarrkirche in Altötting stattfinden sollte, auch in die Wallfahrtsbasilika verlegt. Ein wunderbares Konzert für St. Anna, deren Generalsanierung im Mai 2015 mit der Renovierung der Marienorgel gerade abgeschlossen wurde. Der Altöttinger Landrat Erwin Schneider hat die Schirmherrschaft des Konzertes übernommen.

10 Jahre hatte sich Mendelssohn mit der Geschichte des biblischen Propheten Elias beschäftig. Zwischen Güte und Unnachgiebigkeit, Zuversicht und Verzweiflung – in seinem zweiten Oratorium zeichnet Mendelssohn ein musikalisches Psychogramm der inneren Konflikte des Propheten. 1846 wurde das Werk in Birmingham uraufgeführt und vom zeitgenössischen Publikum begeistert aufgenommen. Der junge Mendelssohn präsentiert im „Elias“ die ganze Bandbreite und den Einfallsreichtum seiner musikalischen Begabung: Barocke Formstrenge und romantisches Gefühl klingen zusammen – mit dem Ziel einer stark ausdrucksorientierten Musik. Bis heute zählt das Oratorium zu den bekanntesten Werken des Komponisten. Es ist ein Glücksfall für den Musiksommer zwischen Inn und Salzach, so renommierte Ensembles zur Aufführung der immer wieder anrührenden Geschichte des Propheten Elias in der Musik Mendelssohns zu erleben.

Weitere Informationen zum Werk und zu den Chören gibt es auch unter www. euregio-oratorienchor.de .

Karten für das Konzert gibt es im Vorverkauf bei Inn-Salzach-Ticket unter der Telefonnummer 01805 / 723636.

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23.09.2015

Aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung des Musikalischen Leiters, Herrn André Gold, kann das Oratorium „Elias“ nicht wie geplant am Samstag, 26. September 2015 in der Altöttinger Basilika St. Anna aufgeführt werden. Ausweichtermin für das Konzert ist Sonntag, 25. Oktober 2015, 18:00 Uhr in der Basilika St. Anna. Die bereits erworbenen Karten sind auch für den Ausweichtermin gültig. Nähere Informationen zum Ausweichtermin folgen.


21.09.2015

Seit einem Jahr singen sie schon zusammen – ein großer Verband von musikbegeisterten Menschen. Allein ein Name samt zugehörigem Verein fehlte ihnen noch. Und was diesen letzten Punkt betrifft, haben nun einige Gründungsmitglieder Abhilfe geschaffen. Im Juli 2015 riefen sie den euregio oratorienchor Altötting ins Leben. Damit ist die Chorlandschaft der Region um ein Chormitglied reicher geworden.

André Gold, Chordirigent des euregio oratorienchores, wird in enger Zusammenarbeit mit dem Vereinsvorstand für die künstlerische Orientierung des Vereins verantwortlich sein. Bekannt ist André Gold nicht nur für seine regionale Arbeit mit den hiesigen Chören, sondern auch für die künstlerische Leitung des Münchner Oratorienchors. In der Region sei es der erste Chor dieser Art, erzählt Vereinsvorsitzender Wolfgang Schneider, „da wir uns aus Mitgliedern der ehemaligen Chorgemeinschaft Neuötting und früheren Mitgliedern der Evangelischen Kantorei Altötting zusammensetzen, wollen wir keine Konkurrenz, sondern eine völlig neue Möglichkeit darstellen. So können wir nun Stücke aufführen, für die ein personell großer Chor wünschenswert ist.“

Um dem euregio-Gedanken gerecht zu werden, soll zukünftig die Zusammenarbeit mit anderen Musikern ausgebaut werden – darunter dem Münchner Oratorienchor, dem Projektchor Mattighofen/Oberösterreich und den Symphoniker aus Bad Reichenhall.

Die nächsten Auftritte sind auch schon fest geplant. Nach dem „ELIAS“-Oratorium von F. Mendelssohn-Bartholdy in der Altöttinger Basilika im Juni 2015 folgt am 9.Januar 2016 das „Weihnachtsoratorium“ von J.S. Bach in der Stiftskirche von Altötting.
Im Juli 2016 wird im Schloss Toerring/Winhöring „Carmina Burana“ von C. Orff als Gemeinschaftsprojekt mit dem Münchner Oratorienchor und dem Projektchor Mattigtal zu hören sein.